Brett Carter aus Australien stammende Bariton studierte Gitarre und Gesang an der Western Australian Academy of Performing Arts. Anschließend gehörte er dem Australian Opera Studio an, wo er sich Partien wie Mozarts Graf AlmavivaDon Giovanni und Brittens Tarquinius aneignete. Nach Stipendien für die National Academy of Music in Melbourne und das Music Festival der University of Cincinnati in Lucca, einem Jahr im Young Artist Programme der Opera Queensland sowie dem Erhalt eines deutsch-australischen Opernstipendiums wurde Brett Carter fest am Hessischen Staatstheater in Wiesbaden verpflichtet.

 

Zu seinen dort gesungen Partien zählen Mozarts PapagenoGuglielmo, und Masetto, Figaro (Il Barbiere di Siviglia), Malatesta (Don Pasquale), Puccinis Schaunard, und Ping, Falke (Die Fledermaus), Harlekin (Ariadne auf Naxos), Bill (Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny), Ulisse (Il ritorno d’Ulisse in patria), Mercurio (La Calisto), Leander (Die Liebe zu den Drei Orangen) und Ramiro (L’Heure espagnole). Daneben debütierte Brett Carter 2008/09 in der Produktion der Jungen Oper von Mozarts Zaïde als Allazim an der Staatsoper Stuttgart und 2010/11 in der Neuinszenierung von Pizzettis Murder in the Cathedral an der Oper Frankfurt.

Im Sommer 2012 debütierte er als Graf Almaviva an der Opera Melbourne in Australien und in 2016 gastiert er an der Opera Queensland in Australien eine Neuproduktion Il Barbiere di Siviglia als Figaro. Im Sommer 2018 für den Schwetzinger Festspiele war er in der Rolle Odysseus zu sehen und hören in einer Weltpremiere der Oper Argo. Seit der Spielzeit 2014/15 ist Brett Carter Festes Ensemblemitglied am Staatstheater Mainz. Zu seinen Partien gehören Figaro (Il Barbiere di Siviglia), Valentin (Faust), Marcello (La Boheme), Demetrius (A Midsummer Nights Dream), Rodrigo (Don Carlos), Leander (Die Liebe zu den Drei Orangen), Mustafa (Zanaida) und Carmina Burana